Klar, oder? Doc Martens sind mit Abstand die besten Stiefel, die ich jemals in meinem Leben getragen habe. Ich selbst habe schwarze Docs in der 14-Loch Ausführung und werde sie tragen, bis sie auseinanderfallen. Die nächsten werden dann wahrscheinlich rot.
Für die 14-Loch Schuhe zahlt man heute übrigens ungefähr 140 Euro.
Auch der Beginn dieser Schuhe ist eine schöne Geschichte. Dr. Klaus Maertens:
„Der Krieg ging zu Ende und jeder stürmte nach draußen und begann zu plündern. Doch während die meisten Leute nach Wertgegenständen wie Schmuck und Pelzen suchten, suchte ich mir einen Leisten, etwas Leder, Nadeln und Nähfäden und machte mir daraus ein Paar Schuhe mit den dicken luftgepolsterten Sohlen, die ich mir ausgedacht hatte.“
Klar, dass daraus nur Kult werden konnte, wenn jemand schon do früh so viel Herzblut da reingesteckt hat.
Ich wäre ja eigentlich froh, wenn ich das gar nicht erfahren hätte, aber bei meiner letzten Tour auf http://www.rocker-blog.de wars dann doch soweit. Ich hab ein bisschen durch die Beiträge geklickt und auf einmal kam ich an einen Artikel über Karl-Theodor zu Guttenberg.
Stern.de sagt nämlich, KT, ich nenn ihn jetzt auch einfach mal so, sei ein echter Rocker.
Okay, halt. Stopp! Hä?
Ja, KT ist ein Rocker, weil er sich ja das Lied „Smoke on the Water“ für seinen Abschied gewählt hat.
Ich kann darüber eigentlich wirklich nur lachen, aber zum Weinen ists mir zeitgleich auch. Irgendwie kapiert keiner, dass Rocker sein, nicht automatisch mit dem Hören oder Mögen eines Lieds stattfindet, in dem eine Gitarre zu hören ist.
Rocker sein, das ist ein Lebensgefühl. Egal, ob man jetzt Punk, Heavy Metal oder sonstirgendeine Rockrichtung mag, verbindet man damit automatisch mehr, als einfach nur Musik.
Ich liebe London. Und ich verehre Camden Market.
Wer ihn nicht kennt, der hat echt was verpasst. Camden Market ist ein Markt in Camden (wer hätte das gedacht?), auf dem es etliche Kuriositäten zu kaufen gibt. Aber nicht nur komische Sachen, sondern auch super Klamotten für Rocker und Punks vom Nietengürtel über schwere Stiefel, bis hin zu Halsbändern und allem, was eben noch so dazugehört.
Wer also gerade in London ist, oder bald hinfährt, der sollte camden Market unbedingt noch in die Agenda aufnehmen.

Die Glamrock Ikone Brian Ferry ist im Krankenhaus. Der 65 Jährige hatte sich wohl schon einige Tage lang schlecht gefühlt und sei dann doch lieber in die Klinik gegangen.
Hier hat man jetzt festgestellt, dass er wohl wirklich ernsthaft krank ist. Ich hoffe das Beste, immerhin hat er unsere Musik schon ordentlich geprägt.
Frankfurt ist ja meine liebste Tatto Convention warum, kann ich gar nicht so sagen, ich freu mich jedenfalls, dass es jetzt im April endlich wieder losgeht.
Vom 15. bis zum 17. April kann man hier wieder über 300 Tätowierer aus allen möglichen Ländern bei der Arbeit bewundern, oder sich einfach für das nächste eigene Tattoo inspirieren lassen. Natürlich ist es auch möglich, sich direkt dort tätowieren zu lassen, aber hier sollte man am besten jetzt gleich schauen, dass man noch einen Termin bekommt.
Jeden Tag wird in Frankfurt ein Contest gestartet, bei dem die auf der Messe gestochenen Tattoos begutachtet und prämiert werden. Da lohnt sich das Zuschauen auf jeden Fall.
Öffnungszeiten der Convention:
Freitag: 15.00 Uhr – 22.00 Uhr
Samstag: 12.00 Uhr – 22.00 Uhr
Sonntag: 12.00 Uhr – 20.00 Uhr
Eintritt für alle außer Kinder unter 12 und Behinderte (die sind frei) kostet 17,50 € pro Tag.
Die Dodos kommen im Mai
The Dodos sind ja eine mehr oder minder bekannte Band. Eigentlich ja gar keine Band, sondern ein Duo.
Bei http://www.ohfancy.de/blog/ hab ich jetzt lesen dürfen, dass die Beiden im Mai wieder nach Deutschland kommen. Da wird man sicher nicht nur Tracks von der neuen Scheibe „No Color“ zu hören bekommen, sondern bestimmt auch ältere Songs, für die ich die beiden so mag.
Ich möchte heute mal von einem Piercing erzählen, das ich selbst ziemlich cool finde. Ich hab mich zwar noch nicht drangetraut, aber irgendwann werde ich das bestimmt mal.
Die Rede ist vom sogenannten Industrial Piercing, das auch nur Industrial oder Scaffold-Piercing genannt wird. Bei diesem Piercing werden gleich zwei Löcher oben am Ohr gewählt, durch die dann ein Stab mit zwei Kugeln gesteckt wird. Man hat also innen am Ohr diesen Metallstab.
Man kann, wenn man die Heilung ein bisschen unterstützen will, am Anfang auch zwei Ringe einsetzen lassen und diese dann später durch das Barbell ersetzen. Wie mans eben lieber mag und wie man sich traut.
Ich empfehle allen, die sich ein Industrial Piercing stechen lassen wollen, die Methode des Punchings. Hier wird nicht gestochen, sondern gestanzt. Das verkürzt die Heilungsdauer von sechs Monaten auf gerade mal vier Wochen.
Das Video zeigt, wie mans im besten Fall nicht machen lässt.
Wer in einem Ecko Laden ein Tattoo vorzeigen kann, ist nicht gleich im Vorteil. Stellt das Tattoo aber das Ecko Logo dar, bekommt man ein Leben lang 20 Prozent Rabat auf alles.
Von solchen Angeboten und Aktionen hat man schön häufiger gehört, aber irgendwie sind sie immer wieder im Sande verlaufen. Daher freuts mich umso mehr, dass hier wohl wirklich Leute mitmachen.
Ob damit bei Ecko jemand gerechnet hat?
Michael (http://www.indie-blogger.de/) hat gerade eine Band empfohlen, die ich, Asche auf mein Haupt, noch gar nicht kenne. Glasvegas heißen die und stammen aus Glasgow – irgendwie logisch und keine schlechte Namenswahl.
Das erste Album der Indie-Band kam schon 2008 raus und war in England ziemlich beliebt. Auch für den Mercury Music Prize waren die vier nominiert.
Jetzt kommt ein neues Album namens „EUPHORIC//HEARTBREAK“ raus. Ich denk, ich werds mir kaufen.
Die Musiker innerhalb der band sind übrigens: Rab Allan (Gitarre), Paul Donoghue (Bass), James Allan (Gesang und Gitarre) und Jonna Löfgren (Schlagzeug).
Wer die Band bereits kennt und sie vielleicht auch mal live sehen möchte, der sollte sich die folgenden Termine merken (danke noch mal an Michael).
14.05.2011 Live Music Hall, Köln
15.05.2011 Postbahnhof, Berlin
17.06.2011 Hurricane Festival, Scheessel
18.06. 2011 Southside Festival, Neuhausen Ob Eck
Ich weiß, wenn man sich einmal dazu entschlossen hat, sich piercen oder tätowieren zu lassen, dann kann mans eigentlich kaum abwarten. Kein Wunder, das eben viele Leute dann einfach blind drauflos in irgendein beliebiges Studio gehen, ohne zu wissen, dass sie sich damit großen Gefahren aussetzen.
Es ist nämlich häufig so, dass in solchen Studios zwar Kundschaft vorhanden ist, aber nicht wirklich auf Hygiene geachtet wird. Deswegen sollte man ein paar Dinge unbedingt beachten:
- Der Tätowierer oder Piercer sollte es eigentlich nicht erlauben, dass jemand mitgebracht werden darf in den Raum, in dem gearbeitet wird.
- Es sollten IMMER Handschuhe getragen werden.
- Nimmt der Piercer oder Tätowierer irgendein Utensil NICHT aus einer sterilen Verpackung, lieber den Termin noch schnell abbrechen, das kann gefährlich werden.
Doch es sind nicht immer auch einfach nur hygienische Sachen, die Probleme bereiten können, da die Qualität der Tätowierungen auch total schwanken kann. Am besten nicht nur Referenzen anschauen, sondern auch mal Leute ansprechen, die selbst schon in dem Studio waren. Macht mans nicht, läuft man im Ernstfall ein Leben lang mit einem schlechten Tattoo rum, das durch Narbengewebe wie ein Relief bleibt. Nicht schön.